Peter Rohde HypnoSystem Coaching

Zeichen lesen oder irgendwas ist immer

Es ist mal wieder soweit – etwas läuft nicht so, wie es sein soll. Mal ist es der Körper, der sich natürlich mit einer völlig unnötigen Krankheit herumschlagen muss – ein anderes Mal ist es die Beziehung, die nicht so funktioniert, wie man es will – oder dann auch noch der Stress auf der Arbeit – mit den Kollegen, dem Chef oder den Kunden. Ganz einfach … irgendwas ist immer Es ist wie verteufelt – man will doch nur einfach in Ruhe sein Leben genießen und dann …. ja was eigentlich dann – dann spielt die Umgebung verrückt und man ist wieder in so einem wirklich nervigen Kreislauf eingebunden. Man muss sich kümmern – und wieder ist die Ruhe, der Spaß und die Gelassenheit dahin. Vielleicht jetzt auch gerade zu Ostern – es soll doch schön werden und die Ideen sind doch auch super  - und doch es wird zur Nervenprobe zum Stress. In meiner Kindheit gab es für solche Momente die Zigaretten Marke HB mit dem Leitspruch „wer wird denn gleich in die Luft gehen … greife lieber zur HB“ War natürlich Blödsinn – aber wenn man diesen Satz in etwas sinnvolles übersetzt, dann kann man was daraus machen. wer wird denn gleich in die Luft gehen – greife lieber zu Deiner inneren Gelassenheit“ Ich kann schon den Kommentar des Lesers hören – „einfach gesagt … aber wie gemacht“ Abstand gewinnen, dieses ist ein Weg, um sich aus der Umklammerung nerviger Situationen zu lösen. In der PsychoSynthese gibt es ein paar Leitsätze, die ich für sehr hilfreich halte, um den ersten Abstand zu sich zu bekommen. Ich habe einen Körper, aber ich bin nicht mein Körper Ich habe Gedanken, aber ich bin nicht meine Gedanken Ich habe Wünsche, aber ich bin nicht meine Wünsche Ich habe Gefühle, aber ich bin nicht meine Gefühle Wer diese Sätze aufmerksam ließt, bemerkt – o‘Gott, wer bin ich dann ? Die Antwort darauf ist, mehr als diese 4 „Eigenschaften“ - wobei das grundsätzlich erst mal nicht wichtig ist. Wichtig ist nur, dass wenn z.Bsp. der Körper krank ist – und man nicht der Körper ist – man selbst als Ganzes nicht krank ist. Dieser Gedanke entlastet – den Körper und den Geist – und es ermöglicht neu auf die Krankheit oder die Gefühle zu sehen und sie als ein Zeichen lesen zu lernen. Vielleicht sagt die Krankheit ja – nimm Dir Zeit mich „zu lesen“ - denn ich „Körper“ will gar nicht krank sein – habe aber gerade keine andere Lösung. Es ist ein guter Zeitpunkt mit seinem tieferen Selbst in Kontakt zu treten – das Unterbewusste zu befragen. Worum geht es gerade, wo liegt der Ausweg. Die Antworten aus dem Unterbewussten sind wie ein Sommerwindhauch und nur zu spüren, wenn man sich dafür Zeit nimmt. Man muss manchmal dafür das „Wollen“ hinter sich lassen und sich öffnen für Gedanken, Gefühle und Erfahrungen, die man so nie gemacht hat Es lohnt sich, seine Sensibilität für diese neuen Lebensmomente ganz weit zu stellen.

Ich sehe was, was Du nicht siehst

Ein Spiel aus der Kinderzeit, zum Zeitvertreib während der langweiligen Autofahrt. Eine Möglichkeit Neues zu entdecken und sich von dem hier und jetzt ein wenig abzulenken. Genau das Richtige für schwierige Momente  - als Erwachsener. Vor mir steht meine schöne rote Lieblingstasse mit dampfendem Kaffee, der mir den Morgen versüßt. Niemand wird mir absprechen, dass sie rot ist – aber trotzdem werden einige mir widersprechen, dass sie schön ist. Sie haben einfach eine andere Meinung bzw. einen anderen Geschmack. Ja genau – sie haben einen anderen Blickwinkel, der ihnen eine andere Meinung ermöglicht. So kann man allerdings auch eine zerbrochene Ehe – eine bevorstehende Operation – oder auch eine anstrengende Woche und viele andere Dinge aus einer anderen Perspektive betrachten und das Leben neu bewerten. Stell Dir vor, Du hast viele verschiedene Blickwinkel in Dir – Du bist Dein bester Freund, der für Dich emotional nur das Beste will, oder Dein Berater, der sachlich klar und deutlich eine Situation zielgerichtet analysiert. Aus sich heraus das Lebensereignis neu betrachten und aus dem Standard der Bewertungen von „falsch und richtig“ ausbrechen. Möglicherweise sich selber moralisch in den Arm nehmen und sich sagen: „war blöd was ich gemacht habe – aber für meine Seele war es notwendig“ - kann aber auch gut sein, dass man schwierige Situationen besser durchlebt, wenn man aus einer Beratersicht sich eine guten pragmatischen Ablaufplan für eine schwierige Situation vorschlägt. Wie die rote Tasse, kann man etwas schön oder weniger schön finden und empfinden. Man kann es verändern oder ignorieren. Man kann neue Ideen daraus entwickeln, sich inspirieren lassen und in Aktion treten oder es einfach an sich vorbeirauschen lassen. Es ist die eigene Entscheidung, die Lebenserfahrung, die Entscheidung oder das Schicksal aus einer neuen Perspektive zu sehen und damit die Lebensqualität der Situation zu erquicken. Es ist wahrscheinlich ein großer Fehler, unbedingt keine Fehler machen zu wollen. Denn Fehler sind die Abweichungen vom „Normalen“, die einen Menschen individuell werden lassen und das Leben bereichern. Perfektionismus ist dagegen die Endstation, denn nach perfekt kann es keine Steigerung mehr geben..

Gedankenwerk

Neue Ideen brauchen einen Anschubser. Manchmal sind es nur ganz kurze Momente des Innehaltens, Metaphern oder konkrete Vorgehensweisen, die den Geist zu neuen entspannten Ideen inspirieren. Genau dafür steht mein Blog. Jeder soll sich das daraus nehmen, was er in diesem Moment gut gebrauchen kann und was ihn inspiriert.
Türen öffnen psychologisch, philosophisch und pragmatisch Sie möchten über neue Blogs informiert werden ? Dann senden Sie mir bitte eine eMail an: Gedankenwerk(at)PeterRohde.de 
 © Peter Rohde 2018
© Peter Rohde 2018

Zeichen lesen oder irgendwas ist

immer

Es ist mal wieder soweit – etwas läuft nicht so, wie es sein soll. Mal ist es der Körper, der sich natürlich mit einer völlig unnötigen Krankheit herumschlagen muss – ein anderes Mal ist es die Beziehung, die nicht so funktioniert, wie man es will – oder dann auch noch der Stress auf der Arbeit – mit den Kollegen, dem Chef oder den Kunden. Ganz einfach … irgendwas ist immer Es ist wie verteufelt – man will doch nur einfach in Ruhe sein Leben genießen und dann …. ja was eigentlich dann – dann spielt die Umgebung verrückt und man ist wieder in so einem wirklich nervigen Kreislauf eingebunden. Man muss sich kümmern – und wieder ist die Ruhe, der Spaß und die Gelassenheit dahin. Vielleicht jetzt auch gerade zu Ostern – es soll doch schön werden und die Ideen sind doch auch super  - und doch es wird zur Nervenprobe zum Stress. In meiner Kindheit gab es für solche Momente die Zigaretten Marke HB mit dem Leitspruch „wer wird denn gleich in die Luft gehen … greife lieber zur HB“ War natürlich Blödsinn – aber wenn man diesen Satz in etwas sinnvolles übersetzt, dann kann man was daraus machen. wer wird denn gleich in die Luft gehen – greife lieber zu Deiner inneren Gelassenheit“ Ich kann schon den Kommentar des Lesers hören – „einfach gesagt … aber wie gemacht“ Abstand gewinnen, dieses ist ein Weg, um sich aus der Umklammerung nerviger Situationen zu lösen. In der PsychoSynthese gibt es ein paar Leitsätze, die ich für sehr hilfreich halte, um den ersten Abstand zu sich zu bekommen. Ich habe einen Körper, aber ich bin nicht mein Körper Ich habe Gedanken, aber ich bin nicht meine Gedanken Ich habe Wünsche, aber ich bin nicht meine Wünsche Ich habe Gefühle, aber ich bin nicht meine Gefühle Wer diese Sätze aufmerksam ließt, bemerkt – o‘Gott, wer bin ich dann ? Die Antwort darauf ist, mehr als diese 4 „Eigenschaften“ - wobei das grundsätzlich erst mal nicht wichtig ist. Wichtig ist nur, dass wenn z.Bsp. der Körper krank ist – und man nicht der Körper ist – man selbst als Ganzes nicht krank ist. Dieser Gedanke entlastet – den Körper und den Geist – und es ermöglicht neu auf die Krankheit oder die Gefühle zu sehen und sie als ein Zeichen lesen zu lernen. Vielleicht sagt die Krankheit ja – nimm Dir Zeit mich „zu lesen“ - denn ich „Körper“ will gar nicht krank sein – habe aber gerade keine andere Lösung. Es ist ein guter Zeitpunkt mit seinem tieferen Selbst in Kontakt zu treten – das Unterbewusste zu befragen. Worum geht es gerade, wo liegt der Ausweg. Die Antworten aus dem Unterbewussten sind wie ein Sommerwindhauch und nur zu spüren, wenn man sich dafür Zeit nimmt. Man muss manchmal dafür das „Wollen“ hinter sich lassen und sich öffnen für Gedanken, Gefühle und Erfahrungen, die man so nie gemacht hat Es lohnt sich, seine Sensibilität für diese neuen Lebensmomente ganz weit zu stellen.

Ich sehe was, was Du nicht siehst

Ein Spiel aus der Kinderzeit, zum Zeitvertreib während der langweiligen Autofahrt. Eine Möglichkeit Neues zu entdecken und sich von dem hier und jetzt ein wenig abzulenken. Genau das Richtige für schwierige Momente  - als Erwachsener. Vor mir steht meine schöne rote Lieblingstasse mit dampfendem Kaffee, der mir den Morgen versüßt. Niemand wird mir absprechen, dass sie rot ist – aber trotzdem werden einige mir widersprechen, dass sie schön ist. Sie haben einfach eine andere Meinung bzw. einen anderen Geschmack. Ja genau – sie haben einen anderen Blickwinkel, der ihnen eine andere Meinung ermöglicht. So kann man allerdings auch eine zerbrochene Ehe – eine bevorstehende Operation – oder auch eine anstrengende Woche und viele andere Dinge aus einer anderen Perspektive betrachten und das Leben neu bewerten. Stell Dir vor, Du hast viele verschiedene Blickwinkel in Dir – Du bist Dein bester Freund, der für Dich emotional nur das Beste will, oder Dein Berater, der sachlich klar und deutlich eine Situation zielgerichtet analysiert. Aus sich heraus das Lebensereignis neu betrachten und aus dem Standard der Bewertungen von „falsch und richtig“ ausbrechen. Möglicherweise sich selber moralisch in den Arm nehmen und sich sagen: „war blöd was ich gemacht habe – aber für meine Seele war es notwendig“ - kann aber auch gut sein, dass man schwierige Situationen besser durchlebt, wenn man aus einer Beratersicht sich eine guten pragmatischen Ablaufplan für eine schwierige Situation vorschlägt. Wie die rote Tasse, kann man etwas schön oder weniger schön finden und empfinden. Man kann es verändern oder ignorieren. Man kann neue Ideen daraus entwickeln, sich inspirieren lassen und in Aktion treten oder es einfach an sich vorbeirauschen lassen. Es ist die eigene Entscheidung, die Lebenserfahrung, die Entscheidung oder das Schicksal aus einer neuen Perspektive zu sehen und damit die Lebensqualität der Situation zu erquicken. Es ist wahrscheinlich ein großer Fehler, unbedingt keine Fehler machen zu wollen. Denn Fehler sind die Abweichungen vom „Normalen“, die einen Menschen individuell werden lassen und das Leben bereichern. Perfektionismus ist dagegen die Endstation, denn nach perfekt kann es keine Steigerung mehr geben..

Gedankenwerk

Neue Ideen brauchen einen Anschubser. Manchmal sind es nur ganz kurze Momente des Innehaltens, Metaphern oder konkrete Vorgehensweisen, die den Geist zu neuen entspannten Ideen inspirieren. Genau dafür steht mein Blog. Jeder soll sich das daraus nehmen, was er in diesem Moment gut gebrauchen kann und was ihn inspiriert.
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Peter Rohde Ganzheitliches Coaching